Die Reviere- Die besten Huchenflüsse Österreichs Die besten Huchenreviere von Drau, Gail, Enns, Mur, Salzach, Inn, Pielach ect. werden hier präsentiert. Fertigstellung Dezember 2004 geplant. Huchen einst und jetzt - Zukunftsperspektiven - Lebensraum Vor ca. 20 Jahren befürchteten Experten, das der Huchen vollständig aussterben würde. Der Huchen ist heute noch immer eine bedrohte Art, die Zukunft dieses Fisches kann aber derzeit etwas optimistischer betrachtet werden. Die Gründe für den Rückgang des Huchens, der früher in den meisten größeren südlichen Donauflüssen und in der Donau selbst zu finden war, sind vielfältig. Eine der Hauptursachen für den Huchenrückgang ist sicherlich die Regulierung der Flüsse. Flußbauten wie Mühlwehre oder Sohlschwellen, die die Laichwanderung verhindern und in den großen Flüssen vor allem der Aufstau zur energiewirtschaftlichen Nutzung. Durch die Kraftwerksbauten wurde der Lebensraum dieses Großsalmoniden gravierend verändert. Der Huchen kann nur in fließenden Abschnitten existieren und benötigt zum ablaichen Kies- und Schotterbänke. Stärker strömende Abschnitte oder unregulierte Nebenflüsse sind die Voraussetzung, um eine natürliche Population aufrecht zu erhalten.. Seine Hauptfutterfische, die Äsche und Nase, waren früher massenhaft in beinahe allen größeren Flüssen vorhanden.Sie sind ebenfalls mangels Laichmöglichkeiten und wegen der sich ständig verschärfenden Kormoranplage stark dezimiert worden, in vielen Flußabschnitten sogar völlig verschwunden. In den 70er und 80er Jahren trug die teils extreme Wasserverschmutzung größerer Flüsse dazu bei, diese Fischart weiter zu dezimieren. Fischsterben waren an der Tagesordnung. In manchen Flußabschnitten, die in der Mitte des vergangenen Jahrhunderts noch einen guten Huchenbestand hatten (z. B. Mur od Traun) gab es keine Huchen mehr. Die Wassergüteklasse der großen Flüsse ist heutzutage wieder gut bis sehr gut. Besatzversuche in einigen Revieren zeigen erste Erfolge. Der Huchenbestand kann aber in vielen Bereichen nur durch künstlichen Besatz erhalten werden.. Huchenbesatz ist sehr schwer zu bekommen, kostenintensiv und wird von manchen Bewirtschaftern nur ungern durchgeführt. Speziell deshalb, weil in Salmonidenrevieren Äsche und Forelle die Hauptnahrung des Huchen sind. Die Besatzkosten für diese Fischarten sind ebenfalls hoch, allerdings profitiert davon eine größere Anzahl von Anglern. Zu bedauern ist, das viele Huchen niemals die Laichreife erreichen, weil sie von unkundigen Fischern mit der Regenbogenforelle verwechselt werden. Deshalb hier die wichtigsten Unterscheidungsmerkale zu Regenbogenforelle: Der wohl wichtigste Unterschied gegenüber der Regenbogenforelle sind die Flossen. Der Huchen hat keine Punktezeichnung auf der Rücken, Fett- und Schwanzflosse. Der Körperquerschnitt des Huchen ist drehrund, die Regenbogenforelle hat einen seitlich abgeflachten Körper. Das Maul des Huchen ist größer als bei der Regenbogenforelle und bis hinter die Augen gespalten. Verbreitungsgebiet Der Huchen gehört zur Gattung der Salmoniden und bevorzugt die Äschen- und Barbenregion. Zum ursprünglichen Verbreitungsgebiet des Donau Huchen (hucho hucho) findet man unterschiedliche Angaben in der Fachliteratur. Nachweislich das Hauptverbreitungsgebiet mit der größte Huchenpopulation war die Donau selbst und ihre südlichen Zuflüsse (die in den Alpen ihren Ursprung haben). Andere Quellen vertreten die Ansicht, das der Huchen auch im Einzugsgebiet des Rheins und der Rhone vorkam. Neben dem Donau-Huchen gibt es noch weitere 4 Arten, der bekannteste davon ist der Taimen, der in einigen Flußsystemen Sibiriens vorhanden ist. Weitere eigenständige Arten gibt im asiatischen Raum, den Chinahuchen, den Koreahuchen und den Japanischen Huchen. Österreichische Flüsse mit nennenswerten Huchenbestand: Drau und Gail, Inn, Salzach, Enns, Steyr, Mur, Mürz, Pielach. In der Donau (Region Wachau) hat sich durch konsequente Besatzmaßnahmen ebenfalls wieder eine nennenswerte Huchenpopulation entwickelt. Details über Huchenreviere in diesen Flüssen finden sie nach Fertigstellung dieser Reportage im Dezember 2004.

Das ideale Huchenwetter (an der Mur) 

 

Drau bei Weissenstein 

Die Reviere- Die besten Huchenflüsse Österreichs


Die besten Huchenreviere von Drau, Gail, Enns, Mur, Salzach, Inn, Pielach ect. werden hier präsentiert.
Fertigstellung Dezember 2004 geplant.

 

Huchen einst und jetzt -  Zukunftsperspektiven - Lebensraum

Vor ca. 20 Jahren befürchteten Experten, das der Huchen vollständig aussterben würde. Der Huchen ist heute noch immer eine bedrohte Art, die Zukunft dieses Fisches kann aber derzeit etwas optimistischer betrachtet werden.

Die Gründe  für den Rückgang des Huchens, der früher in den meisten größeren südlichen Donauzuflüssen und in der Donau selbst  zu finden war, sind vielfältig.
Eine der Hauptursachen für den Huchenrückgang ist sicherlich die Regulierung der Flüsse. Flußbauten wie Mühlwehre oder Sohlschwellen, die die Laichwanderung verhindern. In den großen Flüssen vor allem der Aufstau zur energiewirtschaftlichen Nutzung. Durch die Kraftwerksbauten wurde der Lebensraum dieses Großsalmoniden  gravierend verändert. Der Huchen kann nur in fließenden Abschnitten existieren und benötigt zum ablaichen Kies- und Schotterbänke. Stärker strömende Abschnitte oder unregulierte Nebenflüsse sind die Voraussetzung, um eine natürliche Population aufrecht zu erhalten..
Seine Hauptfutterfische, die Äsche und Nase, waren früher massenhaft in beinahe allen größeren Flüssen vorhanden. Sie sind ebenfalls mangels Laichmöglichkeiten und wegen der sich ständig verschärfenden Kormoranplage stark dezimiert worden, in vielen Flußabschnitten sogar völlig verschwunden.
In den 70er und 80er Jahren trug die teils extreme Wasserverschmutzung größerer Flüsse dazu bei, diese Fischart weiter zu veringern. Fischsterben waren an der Tagesordnung.
In manchen Flußabschnitten, die in der Mitte des vergangenen Jahrhunderts noch einen guten Huchenbestand hatten (z. B. Mur od Traun) gab es keine Huchen mehr.

Die Wassergüteklasse der großen Flüsse ist heutzutage wieder gut bis sehr gut. Besatzversuche in einigen Revieren zeigen erste Erfolge. Der Huchenbestand kann aber in vielen Bereichen nur durch künstlichen Besatz erhalten werden.
Huchenbesatz ist sehr schwer zu bekommen, kostenintensiv und wird von manchen Bewirtschaftern nur ungern durchgeführt. Speziell deshalb, weil in Salmonidenrevieren Äsche und Forelle die Hauptnahrung des Huchen sind. Die Besatzkosten für diese Fischarten sind ebenfalls hoch, allerdings profitiert davon eine größere Anzahl von Anglern.

Zu bedauern ist, das viele Huchen niemals die Laichreife erreichen, weil sie von unkundigen Fischern mit der Regenbogenforelle verwechselt werden.

Deshalb hier die wichtigsten Unterscheidungsmerkale zu Regenbogenforelle:
Der wohl wichtigste Unterschied gegenüber der Regenbogenforelle sind die Flossen. Der Huchen hat keine Punktezeichnung auf der Rücken, Fett- und Schwanzflosse. Der Körperquerschnitt des Huchen ist drehrund, die Regenbogenforelle hat einen seitlich abgeflachten Körper. Das Maul des Huchen ist größer als bei der Regenbogenforelle und bis hinter die Augen gespalten.
 

Wachstum - Verbreitungsgebiet

Das Maximalgewicht kann bei optimalsten Voraussetzungen bis zu 50 kg betragen. Eine Länge von 1,50 m dürfte die obere Wachstumsgrenze sein, das Lebensalter wird mit ca. 20 Jahren angegeben.
Huchen über 20 kg werden allerdings schon sehr selten gefangen. Dieses Gewicht ist die Obergrenze bei Huchen, die in kleineren Flüßen leben.

Der Huchen gehört zur Gattung der Salmoniden und bevorzugt die Äschen- und Barbenregion.

Zum ursprünglichen Verbreitungsgebiet des Donau Huchen (hucho hucho) findet man unterschiedliche Angaben in der Fachliteratur.
Nachweislich das Hauptverbreitungsgebiet mit der größte Huchenpopulation war die Donau selbst und ihre südlichen Zuflüsse (die in den Alpen ihren Ursprung haben). Andere Quellen vertreten die Ansicht, das der Huchen auch im Einzugsgebiet des Rheins und der Rhone vorkam.
 
Neben dem Donau-Huchen gibt es noch weitere 4 Arten, der bekannteste davon ist der Taimen, der in einigen Flußsystemen Sibiriens vorhanden ist.
Weitere eigenständige Arten im asiatischen Raum sind der Chinahuchen, der Koreahuchen und den Japanische Huchen.

 

Österreichische Flüsse mit Huchenbestand:

Drau und Gail, Inn, Salzach, Enns, Steyr, Mur, Mürz, Pielach. In der Donau (Region Wachau) hat sich durch konsequente Besatzmaßnahmen ebenfalls wieder eine kleine Huchenpopulation entwickelt.

Details über Huchenreviere in diesen Flüssen sind verfügbar nach Fertigstellung dieser Reportage im Dezember 2004.